Brüsseler Str. 39 in 13353 Berlin

Reservierungen: 030-453 15 63 oder info@l-escargot.net



Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag 17:00 bis 22:00

Montag Ruhetag


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Copyright ⓒ 2009-2020  Martino Maisano

Restaurant L' Escargot in Berlin Wedding-MItte


Liebe Gäste,

ab Freitag den 15.Mai 2020 dürfen wir Sie vorübergehend wieder im L’Escargot begrüssen.

Ja, leider erstmal vorübergehend.

Wir alle können einiges tun, indem wir uns, für das allgemeine Wohl unserer Gesellschaft, an die schon lange bekannte Regeln halten und diese bis zur kompletten Normalisierung einhalten (selbst wenn uns das Ego was anderes sagen sollte).

Immerhin sind die Freiheiten, mit denen wir aufgewachsen sind und gelebt haben auch keine Selbstverständlichkeiten, sondern das Ergebnis einer demokratischen Entwicklung mit den Werten Solidarität, Toleranz, Mitgefühl, Respekt, Zusammenhalt, etc..

Ich hoffe wir haben alles dafür getan (vielleicht ist auch der eine oder andere Schliff noch notwendig), um Ihnen wie gewohnt einen entspannten Abend anbieten zu können.

Daher werden wir auch (jetzt erst recht) davon absehen unsere Tische auf Zeit anzubieten.

Dies heißt aber auch, dass wir Ihren Tisch nur 15 Minuten frei halten werden, da wir weniger Plätze zur Verfügung haben.

Bedenken Sie auch bitte bei der Reservierung daß wir uns an die Schießzeit von 22:00 halten müssen.

Was ist aber ganz neu?

Für diejenigen die ein Restaurantbesuch noch nicht ganz gemütlich empfinden, bieten wir eine Take Away Karte an. Bitte bei der Abholung nicht eine Nase-Mund Bedeckung vergessen.

Ab Donnerstag Nacht wird unser vollständiges Angebot Online sein.


LG

Martino



Wir haben unsere Website so umgestaltet, dass Sie auch z.B. von Ihrem Smartphone unser gesamtes Angebot problemlos einsehen können und direkt als Speisekarte benutzen können (dies würde die Menge an Einwegkarten und somit anfallendem Müll reduzieren)



Unser Haus


liegt im Herzen des Brüsseler-Kiez besser bekannt als Belgisches Viertel,

in Berlin Wedding (heute Mitte)geprägt, abgesehen von ein Paar Häuser aus den 60er Jahren

von dem Stadtbaulichen Charme des früheren 19er Jahrhunderts durchzogen von Kopfsteinpflaster-Straßen

beschmückt von Gaslaternen.


In dem gelben Haus nahe des Antikriegs Museums Berlins Einwohner

und Besucher, befindet sich unser kleines Restaurant.


Früher Café Setzling dann ab den spähten 80er Jahren Restaurant L' Escargot,

beliebter Ort in den damaligen Französischen Sektor sei es als Restaurant als auch Szene Treffpunkt.


In diesen romantischen Altbau-Flair seit 2009

empfängt Martino und seinem Team nicht nur Gäste sonder auch

Künstler, Musiker, Schriftsteller als Ausstellung und Darstellungsort.

Mein Motto


"Ich liebe es zu essen, zu kochen, zu trinken und Gäste zu empfangen

ich freue mich aus meinem Hobby einen Beruf gemacht zu haben!


Ich koche einfach mit Herz und Seele! Ohne Klischees und aus frischen Zutaten.


Daher kann es vorkommen, dass das gleiche Gericht immer wieder anders schmeckt - klar frische Produkte schmecken immer wieder anders und das ist gut so".





Unsere Küche


….ist eine reine Mediterrane-Küche, fest verankert in den Farben, Düften der kulinarischen multikulturellen Küche Siziliens, besonders in der Küche von den Monsù (palermo).


Wer waren die Monsù?


Dafür muß ich ein bisschen in der Geschichte graben.


Mit den Sonnenkönig Ludwig XIV gewann die französische noblere Lebensart immer mehr Zuspruch in den Herrenhäuser Europas und besonders in deren Regionen unter Bourbonischen Einflüsse wie das „Königreich beider Sizilien“ (heutige Sizilien, Kalabrien, Kampanien, Basilicata, Apulien und Molise).


Später als 1768 König Ferdinand I von Bourbon (Sohn von Karl III von Spanien und Maria Amalia von Sachsen) Maria Karolina von Österreich heiratet, setzt sie mit Nachdruck im Hof des Königs in Neapel

sowie in allen Nobleren Familien des Königreich die französische Sprache und Küche durch.

So auch in Sizilien nicht nur die Sprache sonder auch die Küche wurde in den Herrenhäusern (Baroni) französisch.


Als Zeichen Ihres Reichtums und Eleganz  engagierten Sie „Monsieur de Cuisine" aus Frankreich, (Monsù auf sizilianisch) um in den Offiziellen Banketts die Gaumen zu schmeicheln und die Gäste  zu imponieren.


Wenn schon in den Offiziellen Ereignissen es ganz französisch ging, im Alltag wurden von den Herren eine leichte aber kräftige Küche nah an den traditionellen Gewohnheiten abverlangt.


So erstellten die Monsù für Ihre Herren Gerichte aus den Produkten Siziliens erarbeitet aber mit der raffinierten Kunst von den die die Alchimie der Düfte und Geschmäcke gut benutzen konnten.


So entstand die vielleicht erste Fusionsküche.

Eine aus der Sizilianischen multikulturellen Küche nach französischer Zubereitung.


Dies, was im Ursprung rein nobel und Französisch war, wurde im Laufe der nachfolgenden Jahre durch das örtliche angelernte Küchen-Personal übernommen und sogar verinnerlicht. Bis zur

Überschreitung der Grenze zwischen der Küche der Nobleren

und des Volkes als ein Bestandteile dieses Sammelbeckens der

Antiken und Modernen Mittelmeer Esskulturen (nicht nur) welche Sizilien ist.


„Il Cuoco Galante anno 1773“ von Vincenzo Corrado und später „Cucina teoretico pratica anno 1837“ galten damals als die Kochbücher „de grande cuisine“. Regelwerke und Rezepte die die gesamte Küchen-Welt ab diesem Zeitpunkt inspirierte und beeinflusste.  



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